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Am Sonntag und Montag gab es bei B. Lammeintopf mit flachen, breiten Stangenbohnen und anderen Gemüsen. Weil Monatsanfang ist, hat er Stücke von der Keule gekocht in einer Lammbrühe, die er am Samstag schon sieben Stunden aus Knochen gekocht hat. Sehr lecker.

Am Montag tranken wir uns vorher im Leuchtturm Appetit an und bewunderten den süßen Poppes der niedlichen Katja, die dort montags immer kellnert.

Dienstag war die süße Christine dran. Ich hatte immer noch keine Kohle, darum machten wir aus Räucherspeck, Champignons, Tomaten, Gewürzpaprika Knoblauch und Porree eine Spaghettisauce. Gewürzt wurde mit Chili, den üblichen Kräutern, Sardellen und Oliven. Den Rest haute ich mir am Mittwoch ohne die Christine rein.

Gestern war das Geld dann da und ich lud B. ein, unter anderm, weil T. mir am Abend noch zu Rauchen bringen und B. davon was abhaben wollte. Im Gedenken an den Lammeintopf wollte ich nunmehr Fischeintopf und dafür aus einem Lachskopf eine Brühe kochen. Der Fischmann hatte nun keinen Lachskopf, da kaufte ich einen kleinen, halbfündigen Knurrhahn (der bekanntlich die beste Brühe ergibt) und für den Eintopf ein gutes Stück Lachsfilet. Die Haut ließ ich mir abschneiden und nahm sie ebenfalls mit. Dann reichlich Gemüse beim Türken.

Es war erst Mittag, trotzdem machte ich mich schon mal an die Brühe, denn ich wollte am Nachmittag noch zur Bücherei gehen. Eine rote Zwiebel und eine halbe Knoblauchknolle schnitt ich mit Schalen kurz und klein, gab Möhre, Sellerie, Champignons, Porree, Fenchelabschnitte und Petersilienstengel dazu, alles zerkleinert. An Gewürzen Lorbeer, Thymian, Rosmarin, Pfeffer, Piment, Nelken und Fenchelsamen. Das füllte ich mit Wasser auf und kochte es drei Viertelstunden. Dann fand ich im Kühlschrank einen Remmel Räucherspeck und fand, der könne gut zum Lachs passen. Gleich schnitt ich die Schwarte ab und warf sie in die designierte Brühe.

Das Knurrhähnchen hatte ich derweil in Scheiben geschnitten und das Köpfchen längs halbiert.  Rein damit, ebenso die Hautstücke und nochmal zwanzig Minuten gut durchgekocht, dann war der Fonds fertig und ich marschierte zur Bücherei.

Pünktlich um sechs war ich wieder da, machte ein Bier auf und  begann mit der Arbeit. Die zweite Zwiebel, einige Knoblauchzehen und eine Chilischote dünstete ich in Olivenöl, da fiel mir gerade noch rechtzeitig der Speck ein, den ich in kubikzentimetergroße Würfel schnitt und mit ins Öl gab. Während das so vor sich hinschmurgelte, schälte ich die Kartoffeln und setzte sie auf. Dann mit der Fischbrühe aufgefüllt und die geputzten und zerkleinerten Gemüse darein. Zuerst Möhren, Fenchel, Kohlrabi, dann Champignons und Porree (die grüne Hälfte), schließlich rote und grüne Paprika. Alles im Fünf-Minuten-Abstand. Und noch eine große Dose geschälte Tomaten, abgespült und entkernt.

Als die Kartoffeln gar waren, stellte ich den Eintopf aus und legte das in zwei gerecht geteilte Stücke geschnittene Lachsfilet auf das Gemüse. Bis die Kartoffeln auf Eßtemperatur abgekühlt waren, waren die gar und kamen auf den Teller. Jeder kriegte noch eine Handvoll Petersilie dazu. Das schaufelten wir knurrend in uns hinein und freuten uns auf den Pot. Der kam auch kurz danach.

Heute habe ich das nochmal gegessen und statt Fisch Scampis in die Suppe gelegt, weil ich die noch im Gefrierfach hatte. Paßte auch sehr gut. Den Rest habe ich eingefroren, weil morgen meine Jungs kommen und die mögen ja leider keinen Fisch.

9.12.11 22:38
 


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