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Uns Oma

Nach Art der Großmutter

 

 

Heute war Zahltag, da wollte ich mal etwas extra leckeres kochen. Gleich vom Geldautomaten marschierte ich zum Metzger, wo mich zwei Kalbskoteletts unwiderstehlich anlachten. Acht Tacken ließ ich mir die kosten, da waren meine Rotbarben vorgestern aber günstiger.

 

Ich entschied, die Koteletts ‚nach Art der Großmutter’ zu schmoren, wie ich das vor einigen Jahren mal gelesen, aber noch nie gekocht hatte. Jedenfalls gehörten Speck, Champignons und Perlzwiebeln dazu, soviel erinnerte ich noch. Dazu, fiel mir ein, könnte ich ein Linsengemüse reichen, denn ich hatte einen Gastein geladen und packte zur Bereicherung der Linsen eine Möhre und eine dunkelrote Paprikaschote ein.

 

Am Nachmittag blanchierte ich zunächst zwei Handvoll Perlzwiebeln etwa vier Minuten, damit sie schon ein bißchen vorgegart waren und nach der kurzen Schmorzeit auch wirklich weich wären Die ließen sich danach leicht pellen und kamen in das Warteschüsselchen. Dann kochte ich im gleichen Topf sechs mittelgroße Kartoffeln mit der Schale gar und stellte sie ebenfalls beiseite. Die Paprika in handliche Stücke, ein paar getrocknete Tomaten ebenfalls und die Champignons gewürfelt, dann war die Vorbereitung vorbereitet.

 

Jetzt machte ich eine Flasche Bier auf und erhitzte Erdnußöl im Bräter. Darin briet ich die gesalzenen und gepfefferten Koteletts geduldig britzebraun an. Raus damit und mit reichlich Küchenpapier das Fett weggesaugt. Als der Bräter ein wenig abgekühlt war, zerließ ich einen Remmel in kubikzentimetergroße Stücke geschnittenen Räucherspeck  mit einem Klatsch Butter darin, löschte mit Weißwein ab, ließ den verdunsten, goß neuen dazu u.s.w. und legte dann die gepellten Zwiebelchen rein sowie drei grob gewürfelte Knoblauchzehen. Thymian und Rosmarin, dadrauf die Kalbskoteletts und die zwei Hände voll Champignons.

 

Eine gute halbe Stunde sollten die schmoren. Zeit genug für die Linsen. Schalotten und Knoblauch schmorten schon im Olivenöl, dazu gab ich die gewaschenen Linsen und die in Würfelchen geschnittene Möhre. Als alles hinreichend angeschwitzt war, schüttete

 ich Gemüsebrühe darauf und gab Pfeffer und Thymian dazu. Nach einer Viertelstunde auch die Paprikastücke und ein paar getrocknete Tomaten, die ich noch im Kühlschrank fand.

 

Kurz vor Ende ließ ich die gepellten Kartoffeln im Fleischtopf warmziehen, streute frische Petersilie dadrüber und rührte gehacktes Koriandergrün unter die Linsen.

 

 

29.2.12 23:51
 


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